Herzlich Willkommen im Trattoria a' Muntagnola

Wir verwöhnen Sie mit dem Geschmack, der Kultur und der Tradition der Basilicata.
"Freude am Kochen, Wertschätzung der Produkte und Liebe sind die wichtigsten Zutaten in der Küche" - Mamma Angela

Das Restaurant

Über uns

Mailand, Paris, London, Amsterdam, Kopenhagen, dann Spandau – und -„endlich ging ein Herzenswunsch in Erfüllung mit Berlin Schöneberg“, sagt Pino Bianco, Inhaber der Trattoria Muntagnola, sichtlich zufrieden und mit leisem Stolz. „Meine Wurzeln liegen in meiner süditalienischen Heimat, der Basilikata, der ich immer treu verbunden bleibe, aber hier in Berlin fühle ich mich - mit deutschem Pass - als Berliner zuhause.“

Seine Trattoria, die er im Juli 1991 eröffnete, sieht er auf alle Fälle als „Außenstelle der Basilikata“ an. „Wer stehen bleibt, entwickelt sich nicht weiter und kann all die Herrlichkeiten, die rundherum immer wieder passieren, möglicherweise verpassen“, führt Pino mit italienischem Gefuchtel, herzerfrischender Mimik und lautem Lachen vor. „Wissbegierig bleiben und viel Geben - auch wenn man es nicht sofort wieder zurückbekommt - aber irgendwann kommt es dann von einer ganz anderen Seite völlig überraschend zurück.“

Pino gibt viel. Sehr viel sogar. Seine Haltung ist geprägt von Dankbarkeit und auch Demut, denn er stammt aus einer eher ärmlichen Bauernregion und kann sich sehr wohl an seine früheren Jahre erinnern, die eine ordentliche Portion Ehrgeiz erforderten, um langfristig dorthin zu kommen, wo er heute ist. Schon früh ging er von seinem Heimatort Scanzano (am ionischen Meer) weg, um als Kellner Geld zu verdienen und lernte nicht nur Europa sehr gut kennen, sondern auch Englisch, Französisch und Deutsch fließend zu sprechen. Doch 1982 wurde er jäh wieder nach Scanzano beordert, da er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters, als ältester Sohn die elterliche Pizzeria übernehmen musste. Während dieser Zeit zeigte sich seine kosmopolitische Lebensart sehr schnell, denn er wurde als (ehrenamtlicher) Kulturbeauftragter für seine Region berufen.

1988 überließ er dann die Pizzeria seinem jüngsten Bruder Mimmo und dessen Frau Rosa, denn Pino zog es wieder nach Deutschland. Etwa 3 Jahre kellnerte er dann in Berlin und Spandau, bis er endlich 1991 seinen Traum vom eigenen Ristorante erfüllen konnte. Er übernahm das „Siena“ in der Fuggerstraße, merkte aber bald, dass das nicht sein Wunschname und auch nicht seine Art von italienischer Küche ist, die er repräsentieren möchte. Mama Angela, die das Regiment in der Küche übernahm, wollte keine „Allerwelts-Lasagne“ mit gekauften Nudelplatten überbacken, sondern die lukanische Version mit selbstgemachtem Nudelteig, mit einer Füllung u.a. aus hart gekochten Eiern, Salsicca Wurst und Fleischbällchen herstellen. „Ich stamme aus der Basilikata und möchte meine Region kulinarisch vorstellen, meine Küche und deren Gerichte, mit denen ich aufgewachsen bin“, sagt Pino bedächtig und Mama Angela setzt nach: „Es ist auch wichtig die Familientraditionen zu pflegen, Überliefertes nicht zu vergessen und den Enkeln Respekt vor den Lebensmitteln beizubringen. Vor allem für das Brot“ und knetet und bufft dabei die Teiglinge mit einem verschmitzten Lächeln, als ob sie ihre Kinder wären. „In den ersten Jahren in unserer Trattoria lernten die Deutschen von uns, was es heißt, selbstgemachte Pasta, lukanische Wurstspezialitäten wie Soppressata, Capocollo und Pancetta, Saubohnen (Fave), wilde Rübenblätter und gefüllte Zucchiniblüten zu essen und ich denke, dass sie froh waren und auch sind, dass wir zeigen, dass Italien eigenständige Regionalküchen hat und unendlich mehr als Spaghetti und Pizza bietet.“

Rundumansicht

Reservierung / Kontakt

Trattoria a' Muntagnola

Fuggerstraße 27

10777 Berlin

Kontakt

Tel.: (030) 211 66 42

E-Mail: trattoria@muntagnola.de

Öffnungszeiten

Mo. - So.:

17:00 bis 24:00 Uhr